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Caligari FilmBühne

Kinofest

Am 12. und 13. September feiern die deutschen Filmtheater mit ihrem Publikum das Kino als Ort der Begegnung. Die Magie des Kinos an einem Wochenende für fünf Euro je Film.

Film Datum & Tickets Fassung
Wann wird es endlich wieder so,
wie es niemals war
Sa, 12.09. (Öffnet in einem neuen Tab) 17.30 Uhr DF
Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Sa, 12.09. (Öffnet in einem neuen Tab), 20.00 Uhr DF
Nouvelle Vague So, 13.09. (Öffnet in einem neuen Tab), 17.30 Uhr OmU
Außer Atem So, 13.09. (Öffnet in einem neuen Tab), 20.00 Uhr OmU

Wann wird es endlich wieder so, wie es niemals war

Junge auf den Schultern eines Mannes

Irrsinnig komisch und tief berührend erzählt der auf dem autobiografischen Roman von Bestsellerautor Joachim Meyerhoff basierende Film davon, wie schwierig es ist, eine Familie zu sein.
Joachim, der jüngsten Sohn von Direktor Meyerhoff, wächst auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik auf. Die Patient*innen gehören quasi zur Familie. Sie sind auch viel netter zu ihm als seine beiden älteren Brüder, die ihn in rasende Wutanfälle treiben. Seine Mutter sehnt sich Aquarelle malend nach italienischen Sommernächten statt norddeutschem Dauerregen, während der Vater heimlich, aber doch nicht diskret genug, seine eigenen Wege geht. Doch während Joachim langsam erwachsen wird, bekommt seine Welt, nicht nur durch den Verlust der ersten Liebe, immer mehr Risse ...

Deutschland 2022, 116 Minuten, FSK: ab 12

Regie: Sonja Heiss
Buch: Sonja Heiss, Lars Hubrich
Kamera: Manu Dacosse
Musik: Dickon Hinchliffe
Mit Arsseni Bultmann, Devid Striesow, Laura Tonke, Pola Geiger, Camille Moltzen, Casper von Bülow, Merlin Rose, Axel Milberg
Eintritt Kinofest: Fünf Euro


Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Stolze Großeltern mit erwachsenem Enkel

Nachdem der erste Film, den wir um 17.30 Uhr zum Kinofest zeigen, die Kindheit des jungen Joachim behandelte, erzählt dieser von den schwierigen Anfängen des Theaterschauspielers und von der großbürgerlichen Welt seiner Großeltern.

Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim, seinen Platz in der Welt zu finden - ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.

Deutschland 2026, 137 Minuten, FSK: ab 6, AD

Regie: Simon Verhoeven
Buch: Simon Verhoeven
Kamera: Jo Heim
Musik: Segun Akinola
Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Katharina Stark, Laura Tonke, Devid Striesow, Anne Ratte-Polle, Friedrich von Thun, Tom Schilling

Eintritt Kinofest: Fünf Euro


Nouvelle Vague

Zwei Männer und eine Frau im Bett

Paris, Ende der 1950er-Jahre: Der 28-jährige Jean-Luc Godard hat als Einziger in seinem Freundeskreis noch keinen eigenen Film gemacht. Mit einem verrückten Team, einem amerikanischen Filmstar und wenig Geld gelingt ihm schließlich unter abenteuerlichen Umständen mit AUSSER ATEM ein Meisterwerk, das in die Filmgeschichte eingehen und das Kino für immer verändern wird.

Kultregisseur Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE-SUNRISE-Trilogie) lässt mit NOUVELLE VAGUE eine ganze Generation junger Wilder wieder lebendig werden: beneidenswert lässig, unverschämt mutig und angetrieben vom unbedingten Willen, alles neu und anders zu machen.
Ein Film, der vor Esprit, Dynamik und Humor nur so sprüht und einen dazu bringt, sich wieder kopfüber in das Kino zu verlieben. 

F/USA 2025, 106 Minuten, FSK: ab 12, OmU

Regie: Richard Linklater
Buch: Holly Gent Palmo, Laetitia Masson, Vincent Palmo Jr., Michèle Pétin
Kamera: David Chambille
Musik: Jérôme Lateur
Mit Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Adrien Rouyard, Antoine Besson
Eintritt Kinofest: 5 €


Außer Atem

Mann und Frau im Bett

Jean-Luc Godards legendäres Erstlingswerk, das als Klassiker des französischen Kinos und der Nouvelle Vague gilt: Basierend auf einen Zeitungsartikel über einen Polizistenmord erzählt es von dem Kleinkriminellen Michel, der auf der Flucht Unterschlupf bei der Amerikanerin Patricia findet.
Für seine erfrischend unkonventionelle Inszenierung mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg in den Hauptrollen erhielt Godard den Silbernen Bären für die beste Regie. Inzwischen hat AUSSER ATEM nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern diente einer ganzen Generation von außergewöhnlichen Filmemacher*innen als Inspirationsquelle, darunter Quentin Tarantino, Tony Scott, Lars von Trier und Terrence Malick. 

Frankreich 1959, 88 Minuten, FSK: ab 16, OmU

Regie: Jean-Luc Godard
Buch: Jean-Luc Godard
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Martial Solal
Mit Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger, Henri-Jacques Huet, Roger Hanin

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